Sie interessieren sich für das Thema "private Krankenversicherung"?

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Warum informiert man sich über das Thema "private Krankenversicherung"?

Das hat meistens zwei Gründe: Entweder Sie sind bereits privat versichert und haben das Gefühl, dass Sie zu viel bezahlen, die private Krankenversicherung für das, was Sie Ihnen an Leistungen offeriert, zu teuer ist oder aber Sie wünschen sich zukünftig ein höheres Leistungsniveau für Ihre bestehenden Beitragszahlungen.
Oder aber, Sie sind derzeit (noch) gesetzlich versichert (hier geht es zum GKV-Vergleich!), sind selbstständig, Freiberufler, beihilfeberechtigter Beamter oder verdienen über die aktuelle Jahresarbeitsentgeltsgrenze und tragen sich mit dem Gedanken, sich adäquat privat zu versichern, um einen monetären und/ oder leistungstechnischen Vorteil zu erzielen.

Die "Jahresarbeitsentgeltsgrenze" JAEG für 2020 liegt bei 62.550 Euro jährlich bzw. 5212,50 Euro monatlich. Wer als Angestellter über diese Grenze verdient ist sog. "freiwillig versichert in der GKV" und darf nunmehr auch in die private Krankenversicherung wechseln. Auch frei in der Wahl Ihrer Krankenversicherung sind Selbstständige und Freiberufler in Deutschland. Hier gilt die JAEG nicht als Hürde für einen Wechsel.

Der Höchstbeitrag GKV wird in 2020 bei 881,26 Euro liegen.

In beiden Fällen sind Sie bei Ihren Recherchen auf der "richtigen" Website "gelandet", denn dann können wir Ihnen mit unserer über 25-jährigen Expertise in diesem Bereich sicherlich weiterhelfen und das auf einem professionellen Niveau. Wir prüfen und vergleichen für Sie auch in 2019 mitunter die aktuellen Testsieger aus Finanztest, Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money in dem jeweiligen Segment. Denn es zählt im Leistungsfall auch in 2019 NUR, was WIRKLICH in den Bedingungen geschrieben steht. Da hilft kein Finanztest "sehr gut" oder Stiftung Warentest Gütesiegel alleine. Denn: wer ratet die "Rater" selbst?


Sie hatten schon eine Beratung zu diesem Thema oder sind privat versichert?


Super, vorinformierte Mandanten sind uns anders als vielen Mitbewerbern am liebsten, denn nur wenn man schon Erfahrungen gesammelt hat, kann man (im Vergleich) wirklich spüren, wo man GUT, FAIR und EHRLICH beraten wird und nicht nur spricht über Themen wie "1/2/Mehr-Bett-Zimmer, Brillenleistung und Zahnersatz-Prozente"...

Wurde Ihnen ein Einblick gegeben in den Aufbau der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)?
Was heisst Regelhöchsatz, wo liegt der Unterschied zum sogenannten Höchstsatz der Gebührenordnung, reicht das aus oder warum gibt es noch weitere Definitionen? Wurde in der Beratung darüber gesprochen, ob bei stationärer Psychotherapie die Leistung auf eine gewisse Anzahl von Tagen begrenzt ist? Braucht man nicht, und wenn doch? Ist es ein verzeihbarer Fehler, bei der Auswahl seines Wunschtarifs nach 43 Tagen mit dem Versicherer verhandeln zu müssen, ob man "noch ne Woche" bleiben darf?

Wir können auch Ihren bestehenden Tarif vergleichen und prüfen, ob er im Vergleich zu teuer ist, ob die Leistungen enthalten sind, die Sie sich persönlich von Ihrer privaten Krankenversicherung wünschen oder ob nicht doch Einsparungen möglich sind. Oftmals können wir unseren Mandanten vierstellige Beträge pro Jahr einsparen - und das nur durch die richtige Auswahl eines geeigneten Tarifes! Und trotz Berücksichtigung der Alterungsrückstellungen!

Was dürfen Sie unter "professionellem Niveau" verstehen?

 

Zum einen können wir -anders als ein Versicherungsvertreter- nicht nur EIN Unternehmen vermitteln, sondern haben die Möglichkeiten, die meisten Gesellschaften vermitteln zu können, sofern Sie denn zu Ihren Leistungswünschen passen.
Will heißen, wenn wir Ihnen die Allianz empfehlen, Sie aber doch gerne bei der Gothaer, Halleschen, Deutscher Ring, Signal, AXA, Hanse Merkur, Continentale, Barmenia, Arag usw. versichert werden wollen, weil ein Bekannter dort zufrieden ist können, wir trotzdem zusammen kommen. Die einzige Voraussetzung ist, dass Sie sich bei uns gut beraten fühlen und das vielzitierte "Bauchgefühl" stimmt! Wichtig ist, dass der Tarif zu Ihren Vorstellungen passt, denn es gibt keine gute oder schlechte Versicherung...immer nur gute oder schlechte/ unpassende Tarife! Wir sehen unsere Aufgabe darin, Ihnen die Informationen zu beschaffen, die Ihnen ermöglichen, ein auf Ihre Ziele und Wünsche passende gute und nachhaltige Kaufentscheidung treffen zu können.

 

Zum anderen verfügen wir bei uns im Haus über spezielle Datenbanken und Softwares, die Ihnen nicht nur einen Preisvergleich ermöglichen, wie er häufig im Internet angeboten wird, sondern auch ein "Screening" des tariflichen Leistungsspektrums.
Sei es im Vergleich zu Ihrem bestehenden Tarif (Analyse) oder aber auch im Gesamtmarktvergleich der gängigsten Anbieter.

Schauen Sie sich kurz unser Video "Hinter den Kulissen" an und erleben Sie, wie wir für Sie arbeiten und den Markt nach einem geeigneten Tarif sondieren können:

Uns ist auch sehr wichtig, dass Sie bei uns nicht die vielzitierte "Katze im Sack" kaufen, sondern wirklich dezidiert und live dabei sein können, wenn Ihr Wunschtarif aus über 1500 möglichen Tarifkombinationen aufgrund Ihrer Wünsche und Ziele durch Filterung Stück für Stück "entsteht"! Das alles kann für Sie bequem von zu Hause aus geschehen in unseren Onlinekonferenzräumen!
Unser Motto: Nicht nur glauben (was der Vertreter sagt...) sondern wissen was man bekommt und damit hat!

Denn eines ist Fakt: eine Krankenversicherung sollte man nicht einfach so kaufen wie ein Eis, welches in der Sonne schmilzt, wenn man es nicht selber schnell genug "aufleckt". Eine Krankenversicherung sollte in dem Fall, wenn man mal wirklich ernsthaft krank wird, die bestmögliche Versorgung gewährleisten. Und zwar in dem Rahmen, den man sich selber gesteckt hat, in Zeiten, in denen man gesund war!
Für die Behandlung eines leichten Schnupfens oder einen gebrochenen Arms werden Sie überall Leistungen vorfinden, auch in der gesetzlichen Versicherung. Interessant wird es doch erst, wenn man mal "wirklich richtige" Leistungen benötigt, beispielsweise bei der Behandlung einer Krebserkrankung oder ähnlichen "persönlichen Katastrophen".


Hier kann es schon einen Unterschied machen, ob der Arzt gemäß §12 SGB V Ihre Erkrankung nur "ausreichend, zweckmässig, wirtschaftlich und das Maß des Notwendigen nicht überschreitend" (=Leistungsdefinition der gesetzlichen Krankenversicherung laut Original-Gesetzestext!!!!) behandeln darf oder gemäß §1 GOÄ "nach den Regeln der ärztlichen Kunst" (=Leistungsdefinition laut GOÄ=Grundlage für die Privatabrechnung, Link zum Original-Gesetzestext).


Bei der GKV muss sich der Mediziner gegebenenfalls auch noch damit herumschlagen, sein vorgegebenes Richtgrößenvolumen nicht zu überschreiten (da er ansonsten von Regressforderungen bedroht ist und noch etwas bezahlen muss, weil er Sie behandelt hatte nach bestem Gewissen, vgl.  hierzu http://www.kbv.de)...


In diesem Augenblick wird der Arzt in die unheilvolle Rolle gedrängt, entscheiden zu müssen, WEM er denn WELCHES Medikament verordnen sollte. Um möglichst vielen Patienten helfen zu können, könnte es passieren, dass im Zweifelsfall lieber das billigere statt das bessere Medikament verordnet werden könnte. Eben dann eventuell nicht mehr nur "nach den Regeln der ärztlichen Kunst"...

Wichtige Unterschiede zwischen GKV und PKV

GKV 

  1. Sachleistungsprinzip                                                    

  2. Solidaritätsprinzip

  3. Beitrag einkommensabhängig

  4. Leistungen durch Gesetzgeber jederzeit änderbar

 

PKV

  1. Kostenerstattungsprinzip

  2. Äquivalenzprinzip

  3. individuell kalkulierter Beitrag, einkommensunabhängig!

  4. sicher vereinbarte vertraglich manifestierte Leistungen    

Schauen Sie sich hierzu auch unser Video "PKV vs. GKV" und unser Video zum Thema "Grundlagenwissen GÖA" an, welches Ihnen schon einmal einen kleinen Eindruck geben kann, welche Leistungsparameter unter anderem wichtig und für die Auswahl relevant sind.

 

Bei der GKV kennen Sie es sicher: Sie kommen zum Arzt als Patient, geben Ihre Karte ab und bekommen nach Ihrer Behandlung meistens gar keine Rechnung zu sehen (außer Sie beauftragen Leistungen, die nicht von der GKV gedeckt sind wie z.B. sog. IGEL-Leistungen, Zahnersatz usw.), denn der Arzt rechnet direkt mit der Kasse ab. Über diesen Vorgang werden Sie im Regelfall komplett im Unklaren gelassen. Schaut so der mündige Patient in Ihren Augen aus??
Wie ist dies bei der privaten Krankenversicherung geregelt? Ganz einfach, hier sind Sie der Kunde, der mit dem Arzt als Dienstleister ein Verhältnis eingeht und dann von diesem fair und offen eine Rechnung präsentiert bekommt. Diese Rechnung nun nehmen Sie und reichen dieser bei Ihrem Versicherer ein. Je nach Tarif erhalten Sie nun eine Erstattung.

Da bei privaten Krankenversicherungen häufig die Möglichkeit besteht, dass Sie bei Leistungsfreiheit nicht ganz unerhebliche Beitragsrückerstattungen erhalten können, sollte man vor der Einreichung vorab prüfen, ob man mit einer Erstattung der Rechnung besser fährt oder aber lieber die Rückerstattung "kassiert". Durch dieses Instrument sitzen alle in einem Boot, denn als Privatpatient ist man somit auch mit daran interessiert sich möglichst "vernünftig" zu verhalten, denn es wird ja belohnt!! Und das wiederum kommt ja dann wieder allen Mitversicherten zu Gute!


In diesem Zusammenhang SEHR WICHTIG:
Je nach den von Ihnen gewählten Tarifen und damit eingekauften Regularien in Form von Versicherungsbedingungen erhalten Sie nun Ihre Leistungen: genau deswegen ist es so wichtig, bei der Auswahl "seiner" Krankenversicherung genau auf die Bedingungen zu achten. Oder anders ausgedrückt: Privat ist nicht gleich Privat. Sogenannte "Billigtarife/ Ködertarife" haben oftmals auch im Leistungsbereich Lücken aufzuweisen. Wenn man mit diesen leben kann, ist es kein Problem. Man sollte diese aber VORHER kennen bzw. erläutert bekommen! Denn es wäre ein "Super-GAU", wenn Sie erst im Leistungsfall merken, dass Ihre Krankenversicherung nicht hält, was Ihnen versprochen wurde. Denn oftmals ist es dann aufgrund der angegriffenen Gesundheit zu spät, etwas daran ändern zu können. Nutzen Sie hier unsere fachliche Expertise, solange Sie gesund sind. Lassen Sie gerne auch Ihren Bestandstarif von uns screenen/ überprüfen und sich auch hierzu beraten!

Was kostet eine Beratung?


Eine Beratung durch unser Haus kostet Sie im Normalfall nichts extra, da wir bei den meisten in Frage kommenden Versicherern durch die in der Prämienkalkulation bereits enthaltenen Courtage entlohnt werden. Sollten im Einzelfall doch einmal spezielle Anforderungen es notwendig machen, eine gesonderte Bearbeitungspauschale zu berechnen, werden wir dies grundsätzlich immer im Vorfeld mit Ihnen abstimmen und in schriftlicher Form festlegen.
Ach, stop, eine Kleinigkeit "kostet" eine Beratung doch noch ;-))...im Falle dessen, dass Sie sich bei uns gut beraten fühlen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns als Dankeschön auch in Ihrem Umfeld weiterempfehlen würden :-)


Oder, wir wir gerne zu sagen pflegen: Sollten Sie doch einmal aus irgendeinem Grund unzufrieden sein, lassen Sie das bitte uns wissen (damit wir für zeitnah Abhilfe sorgen können), wenn Sie zufrieden sind, lassen Sie es andere nette Menschen wissen...

 


Kritische Punkte bei der privaten Krankenversicherung

Einmal privat immer privat?
Unter welchen Voraussetzungen kann man in die GKV zurückkehren?


 
Wenn man aus der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung wechselt, kann eigentlich nicht ganz so einfach wieder zurück. Aber es gibt durchaus einige Möglichkeiten zur Rückkehr in die gesetzliche KV. Je nach persönlichen Voraussetzungen stellt sich die Situation unterschiedlich dar:

 


Was kann ich als  Angestellter tun?


 
Angestellte kommen, ob sie wollen oder nicht, in die GKV zurück, wenn das Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze fällt. (Stand 2017 heisst das ein Bruttoeinkommen unter 57.600 Euro im Jahr), wobei sogenannte variable Gehaltsbestandteile wie Provisionen derzeit nicht hinzuzurechnen sind. Das kann einerseits der Fall sein, wenn der Arbeitgeber die Anzahl der Arbeitsstunden verringert oder aber Zusatzleistungen wie ein etwaig dreizehntes Monatsgehalt oder das Weihnachtsgeld streicht.
Sobald dadurch das Einkommen unter die obig genannte Grenze sinkt werden Sie automatisch wieder versicherungspflichtig in der GKV.
Tipp: Übrigens kann das anzurechnende Einkommen auch über eine sogenannte Gehaltsumwandlung, auch genannt betriebliche Altersvorsorge gemindert werden im Rahmen des betrieblichen Altersvorsorgegesetzes. Sprechen Sie uns hierzu bei Bedarf einfach an!
Wenn Sie aus obigen Gründen wieder unter die Versicherungspflicht fallen würden und dies nicht wünschen, sondern in Ihrer privaten Krankenversicherung verbleiben wollten wäre dies auch möglich, und zwar, indem Sie sich von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreien lassen. Aber Achtung!! Dieser Schritt wäre dann definitiv endgültig und niemals mehr reversibel, sollte also sehr gründlich überlegt sein!
 
Ich bin bereits über 55 Jahre, was kann ich machen?
 
Für Personen über 55 Jahre wird ein Wechsel sehr schwierig, aber beileibe nicht vollkommen unmöglich! Hier gibt es allerdings nur eine uns bekannte Möglichkeit, und zwar auch nur dann, wenn man darstellen kann, dass man ein Einkommen hat, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches nicht überschreitet (siehe hierzu http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiv/18.html und https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt), wobei auch anderweitige Einnahmen wie Mieteinnahmen hinzugezählt werden müssen (oder einen sogenannten Minijob, der mit unter 450€ monatlich dotiert wird). Man kann dann unter Umständen mit in die Familienversicherung des Lebenspartners integriert werden.
 
Die unseres Erachtens nach beste Situation stellt sich für Selbstständige dar!
 
Gerade wenn man die Selbstständigkeit startet, hat man per sofort den Status "freiwillig in der GKV-versichert" und kann in die private Krankenversicherung wechseln, sofern der Gesundheitszustand es erlaubt. Sollte die Existenzgründung erfolgreich verlaufen und man verdient gut, wird sich nicht die Frage stellen, ob man wieder in das gesetzliche System zurückwechseln will. Sollte die Gründung nicht erfolgreich verlaufen, wird sich das Thema voraussichtlich fast von selbst erledigen, da man sich dann aller Voraussicht nach wieder ein Anstellungsverhältnis suchen wird. Sollte das Einkommen hier unter der Versicherungspflichtgrenze liegen, ist man wiederum, ob man will oder nicht, in der GKV pflichtversichert. Alternativ meldet man sich ansonsten arbeitslos. Im Fall von Arbeitslosengeld I können Sie sich gesetzlich krankenversichern.
 
Idealerweise kommt man aber gar nicht erst in die Situation, später wieder in die GKV zurückwechseln zu wollen, weil man einen verantwortungsvollen Berater hat, der einem bereits beim Wechsel in die PKV auch einen zusätzlichen Ansparvertrag mit angeboten hat, der dann hilft die PKV im Alter zu bezahlen oder sogar beitragsfrei zu stellen.
 
Auch gibt es bei der privaten Krankenversicherung einige Möglichkeiten, die Belastung zu senken! Eine oftmals profunde Möglichkeit ist es, zu prüfen, ob das gewählte Tarifwerk weitere Selbstbeteiligungs-Stufen oder Alternativtarife bereithält, welche sich unter dem Strich besser rechnen als der vorhandene Tarif! Hier hängt es wiederum davon ab, ob es sich um die Betrachtung eines Tarifs für Angestellte oder Selbstständige handelt. Auch der persönliche Gesundheitszustand ist mit zu berücksichtigen und entscheidet, welche Wege dem Einzelnen offenstehen. Am besten sollte dazu ein professioneller Berater hinzugezogen werden, der einen Überblick über die PKV-Tarifwelt hat, da oftmals die Auskünfte vom Versicherer selbst nicht immer ein neutrales Ergebnis gewährleisten...
 

 
Weiterhin bleibt der Wechsel in den Standard- oder Basistarif. Hier ist seit relativ kurzer Zeit geregelt, dass im Falle der Hilfsbedürftigkeit der Beitrag vom Sozialhilfeträger bezuschusst wird oder im Extremfall sogar ganz übernommen wird. Keiner muss also heutzutage mehr Angst haben, OHNE Versicherungsschutz da zu stehen.
 
 
Eine Sondersituation stellt sich für Selbstständige über 55 Jahren dar, die ihr Gewerbe aufgeben müssen. Hier gibt es die Möglichkeit, in die Familienversicherung des eingetragenen Lebenspartners bzw. des Ehegatten einzutreten, was unter anderem im Sozialgesetzbuch V im Paragraph 10 im ersten Absatz unter Punkt 5 geregelt ist. Hierzu muss allerdings das Gewerbe komplett abgemeldet worden sein und auch hier gilt die Einkunftsgrenze von max. 415 Euro inklusiver etwaiger anderer Einnahmen wie Mieteinnahmen.
Apropos Mieteinnahmen, was man auch wissen sollte ist, dass man, falls man in der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens weniger als 90 Prozent gesetzlich versichert war, nicht in der sogenannten Krankenversicherung für Rentner (KVdR) eingeordnet wird und somit auf alle Einnahmen, die man hat Krankenversicherungsbeiträge bezahlen müsste. Wenn aber Mieteinnahmen in ausreichender Höhe vorhanden sind, ist man vielleicht auch froh, gerade im Alter, wo man eher mal ein Zipperlein hat, was einen quält, ordentlich privat versichert zu bleiben und somit nach den Regeln der ärztlichen Kunst (GOÄ) und nicht nur zweckmässig, das notwendige Maß nicht überschreitend (SGB) behandelt zu werden..


Sind meine Kinder kostenpflichtig mit zu versichern?


Kinder können grundsätzlich bei der Mutter oder beim Vater mitversichert werden. Die Frage ist, ob die Kinder beitragspflichtig (in GKV oder PKV) zu versichern sind oder aber in der kostenlosen Familienversicherung des in der GKV verbleibenden Lebenspartners zu integrieren sind. Geregelt wird dies in SGB V §10 (3).  (Originalgesetzestext hier! )

 

Ein Beispiel zeigt folgende Situation: Der Mann ist selbstständig, in der GKV freiwillig versichert, die Frau ist angestellt und GKV-pflichtversichert. Die drei Kinder sind der GKV der Frau zugeordnet.  Der Mann beschließt, in die PKV zu wechseln.
In diesem Beispiel können die Kinder bei der Frau kostenfrei in der GKV mitversichert werden, außer (!)


-der Mann verdient MEHR als die Frau
-UND hat einen Gewinn, der über der jeweils gültigen Jahresarbeitsentgeltsgrenze (JAEG), siehe ganz oben!) liegt.


Oftmals besteht die Möglichkeit, als Selbstständiger, durch Investitionen den Gewinn mit Hilfe seines Steuerberaters so zu steuern, dass die Kinder weiter kostenfrei in der Familienversicherung des Partners versichert werden können!

Sollte der Gewinn aber so hoch ansteigen, dass er die JAEG übersteigt, dann ist es meist kein Problem, dann für die Kinder, die man hat, auch einen Beitrag zu bezahlen. Sei es bei der GKV oder aber in der PKV. Beides ist hier möglich!

Achtung aber vor Sprüchen mancher Versicherungsvertreter -wenn die beiden oberen Punkte zutreffen- (danke an dieser Stelle an meinen Freund Anatoli, der mir dies erzählte!), die behaupten, die GKV merke das eh nicht, wenn der Mann in diesem Beispiel in die PKV wechselt und die beiden Kinder angeblich trotzdem kostenfrei bei der Frau bleiben könnten!! (dies wird hin und wieder gerne behauptet, wenn die Kinder schon derzeit über die GKV-versicherte Frau laufen...). Im schlimmsten Falle würde angeblich dann erst ab dem Zeitpunkt Beiträge für die Kinder anfallen, wenn die GKV dies selber merken würde, da die eine vom Vertreter verkaufte Gesellschaft  PKV-Gesellschaft und nur die ;-) das nicht melden würde ;-))....

DAS STIMMT NICHT!! Der Beitrag in Höhe von rund 190 Euro pro Kind (Stand 2020) kann von der GKV im Normalfall bis zu 4 Jahre rückwirkend fällig gestellt werden, falls die GKV Vorsatz nachweist, kann sogar bis zu 30 (!!) Jahre rückwirkend Beitrag kassiert werden gemäß SGB IV § 25 Absatz 1 (Originalgesetzestext hier! )!

Im Falle meines Freundes wäre hier durch Fehlberatung -wohl aus Provisionsgier- ein Schadenspotential bei 2 Kindern und 4 Jahre Rückforderungsrisiko in Höhe von 18.240 Euro (190 Euro x 12 = 2280 Euro pro Jahr und Kind) zu vermelden. Sollte die GKV Arglist nachweisen sprechen wir hier sogar über ein Rückforderungsrisiko im Extremfall über 30 Jahre in Höhe von 136.800 Euro, welcher gesetzlich dann so manifestiert ist und daher auch vollzogen wird!! Und das braucht wirklich kein Mensch! Ehrlichkeit währt am längsten. Halten Sie Abstand von solch unseriösen PKV-Verkäufern und wenden sich lieber an einen seriösen, kompetenten Spezialisten in diesem Gebiet. Gerne auch an uns :-). Denn von uns werden Sie fair und ehrlich beraten, was auch mal heißen kann "In Ihrem speziellen Fall raten wir nicht zur PKV".

Übrigens, festgestellt wird dies meist durch einen jährlichen Fragebogen der GKV, welcher wahrheitsgemäß auszufüllen ist, da der Gesetzgeber hier eine umfangreiche Mitwirkungspflicht festgelegt hat gemäß § SGB I § 60- §66. (Originalgesetzestext hier! )


Wer kann sich privat versichern?


Um sich privat versichern zu können, müssen Sie entweder ein Bruttoeinkommen haben, welches die Jahresarbeitsentgeltsgrenze (JAEG) übersteigt. In 2020 sind das 62.550 Euro jährlich bzw. 5212,50 Euro monatlich. Oder aber Sie sind Selbständiger/ Freiberufler und unterliegen daher nicht der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht. Einen Sonderfall stellen Beamte dar, die sich auch privat krankenversichern können. Auch hier ist ein Tarifvergleich sehr empfehlenswert, da sowohl Beitrag als auch Leistungen in erheblichem Maße differieren können!

Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Email, wenn Sie bereits privat krankenversichert sind und einen Vergleich wünschen oder aber, wenn Sie in den Kreis der Glücklichen gehören, die sich privat versichern dürfen und eine Beratung hierzu wünschen!

Wie verhält sich das mit den Beiträgen im Alter denn genau?

Anschaulicher, unterhaltsamer und informationsgeladener kann man diese Thematik fast nicht mehr erklären als es ein mir wohlbekannter Berufskollege in seinem Video tat:

 
 
 
 
 

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